„Oase“ und „Hope“ in Schlutup

In der Willy-Brandt-Schule in Lübeck gibt es eine „Oase“ und seit kurzem nun auch einen Jugendwanderkutter namens „Hope“.

Seit ihrem Ruhestand betreut die ehemalige Schulsozialarbeiterin Regine Lindke die „Oase“, in der jeder willkommen ist, der mit der Schule in Verbindung steht. Das geht natürlich nicht ohne ehrenamtliche Helfer und auch nicht ohne die Patenschüler der Klassenstufe 8. Unterstützung bekommt die „Oase“ auch durch einen FSJler. Neben einem Raum mit Couchgarnitur, großem Tisch, Spielen und Büchern gibt es noch einen Spiel- und Spaßraum mit Tischbillard, Airhockey und einem Tischkicker. Auch eine Teeküche steht zur Verfügung. 

Da viele Schüler ohne Frühstück zur Schule kommen, bereiten Eltern gemeinsam mit Regine ein kleines Fingerfood-Frühstück mit Obst und Säften vor. Montags wird gemeinsam gekocht, damit die Kinder auch eine warme Mahlzeit erhalten. Während Corona blieben die Lebensmittelspenden aus, doch ein Spendenaufruf half und Klein- und Großspender ließen sich nicht lumpen. Insgesamt € 2.700 sind zusammen gekommen. Mit dabei auch der Gemeinnützige Verein Lübeck-Schlutup e.V., der Ende letzten Jahres € 500 an die Schulleiterin übergab, damit die Begegnungsstätte in diesem Jahr wieder in gewohnter Qualität weitermachen konnte.

Taufe auf den Namen „Hope“

Am 7. Mai wurde in Rahmen des Schlutuper Ansegelgottesdienstes das kleine Segelboot auf den Namen „Hope“ getauft, das künftig den Schülerinnen und Schülern sowie Schlutuper Kindern Fahrten, Reisen und Ausflüge ermöglichen soll. Die Idee entstand während einer Pausenaufsicht und dank der Miachael-Haukohl-Stiftung konnte ein Kutter angeschafft werden. Mit Hilfe vieler Hände und Unterstützung von vielen Sponsoren, die tatkräftig mit anpackten, konnte so aus einer „verrückten“ Idee ein reales Projekt werden, das nun mit Leben gefüllt wird und bestimmt viel Freude macht. Die Willy-Brandt-Schule freut sich über jede Unterstützung.