Mein liebstes Hobby

Wir haben Kinder nach ihren Hobbys gefragt. Hier stellen uns acht Kinder ihre liebste Freizeitbeschäftigung vor. Mit ihren eigenen klaren Worten, bringen sie uns die Begeisterung für ihre jeweilige Sportart näher.

Bowling
Malte, 12 Jahre

Wann hast du mit diesem Hobby angefangen?

Im Sommer vor vier Jahren.

Wie bist du darauf gekommen?

Ich war auf einem Bowling-Geburtstag von meinem Freund gewesen und hatte dann Lust bekommen, Bowling weiterzuspielen. Als ich an einer zweitätigen Ferienpass-Aktion teilgenommen habe, hat mich anschließend der Trainer angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, im Verein des BV Blau-Weiss Lübeck zu spielen.

Wieviel Zeit nimmt dein Hobby in Anspruch?

1-2 Stunden pro Woche. Wir trainieren mittwochs mit etwa 20 Spielern auf acht Bahnen, unter anderem auch mit Erwachsenen. Das Training beginnen wir mit Seilspringen. Anschließend werden jeweils vier Leute auf zwei Bahnen eingeteilt. Die technische Feinheit des Bowlings besteht darin, den Drall des Balls zu trainieren. Zudem muss jeder Spieler errechnen, welche Position er für seine Würfe auf der Bahn einnimmt. Dabei hilft einem der Trainer.

Was ist für dich das Besondere an deinem Hobby?

Es macht Spaß, mit anderen und Turniere zu spielen. Ich habe Spaß an Wettkämpfen und messe mich gerne mit gegnerischen Spielern. Man macht relativ schnell und stetig Fortschritte und verbessert sein Können. Wenn ich größer werde, gewinne ich mehr Stärke und kann dadurch mit größeren Kugeln bowlen.

Reiten
Lene, 9 Jahre und Frieda, 10 Jahre

Wann hast ihr mit diesem Hobby angefangen?

Lene: „Mit 5 Jahren.“
Frieda: „Mit etwa 6 Jahren.“

Wie seit ihr darauf gekommen?

Lene: „Ich bin einfach mal mit Mamas Freundin mitgegangen, ihr Sohn ist geritten. Beim Probetraining hat es mir so gut gefallen, dass ich gerne dabei bleiben wollte.“ 
Frieda: „Meine große Schwester ist vor mir geritten. Wenn ich mit zum Reitunterricht gefahren bin, durfte ich manchmal auch mitreiten oder Kutsche fahren. Da habe ich gemerkt, dass ich Pferde toll finde.

Wieviel Zeit nimmt dein Hobby in Anspruch?

Wir fahren einmal in der Woche für 1,5 Stunden zum Reiten. Frieda: „In den Ferien bietet meine Reitlehrerin Reiterferien an. Dort waren Lene und ich in den letzten Sommerferien von Montag bis Freitag.

Was ist für euch das Besondere an eurem Hobby?

Lene: „Man baut eine Beziehung zu den Pferden auf, kann ihnen etwas beibringen und das Reiten an sich macht viel Spaß.“ Frieda: „Beim Ausreiten kann man galoppieren und fühlt sich dabei einfach frei. Auf dem Reitplatz dürfen wir uns z.B. auch mal eine eigene Choreografie ausdenken und diese dann ausprobieren. Manchmal lässt unsere Reitlehrerin auch Entspannungsmusik nebenbei laufen. Wir sitzen dann entspannt auf dem Pferd und lassen die Zügel dabei ganz locker.“

Breakdance
Leonel, 9 Jahre

Ich habe vor zwei Jahren mit Breakdance angefangen. Schon als ich sechs Jahre alt war, habe ich mich dafür interessiert, weil ich die Bewegungsabläufe zu der Musik toll finde. Da ich zu der Zeit aber auch beim Handball und in der Schulschach AG war, war es schwierig, eine Gruppe zu finden, zu der ich mal zum Schnuppern gehen kann. Ein Schulfreund hat mich dann irgendwann gefragt, ob ich mal mit zum TC Concordia, der gleich bei mir um die Ecke ist, mitkommen möchte. Das hat mir so gut gefallen, dass ich anfangs zweimal pro Woche à 1,5 Stunden trainiert habe. Wir hatten auch Auftritte im Verein mit Choreos und Soloauftritten zu besonderen Anlässen und es gab Workshops. Das alles hat mir viel Spaß gemacht. Seit der Corona Zeit durften wir letztes Jahr leider nur ganz wenig trainieren und jetzt gar nicht mehr. Ich hoffe, dass das bald wieder möglich sein wird. Besonders gut gefällt mir, mit anderen Kindern verschiedener Altersgruppen gemeinsam zu trainieren und neue „Moves“ und Choreos zu lernen.

Basketball
Jerrit, 12 Jahre

Ich spiele seit sechs Jahren Basketball beim TuS Lübeck. Im Anschluss an die Ballsportgruppe bin ich zum Handball gegangen und habe parallel mit Basketball angefangen. Beim Handball hat mir irgendwann der direkte Körperkontakt mit den harten Fouls nicht mehr gefallen und ich habe mich mit dem Schulwechsel auf die weiterführende Schule für den Basketballsport entschieden. Hier gibt es die Regel, keinen Körperkontakt zu haben, was bedeutet, dass es wenige Fouls gibt. Vor der Corona Zeit haben wir zweimal pro Woche à 1,5 Stunden trainiert. An den Wochenenden in der Saison hatten wir teilweise Spiele und Turniere in Rendsburg, Norderstedt und Flensburg. Durch die weite Entfernung war dadurch der ganze Tag verplant. 
Ich mag besonders den Teamgeist innerhalb der Mannschaft, meinen Trainer und die wenigen Fouls, die der Basketballsport bietet. Hoffentlich können wir bald wieder trainieren.

Schwimmen
Hannah, 15 Jahre

Ich schwimme schon seit ich vier bin, doch als Aushilfs-Trainerin der Seepferdchen-Gruppe fungiere ich seit dem 12. Lebensjahr. Wie ich darauf gekommen bin? Ich habe mich schon immer fürs Schwimmen interessiert, also bin ich, als mein kleiner Bruder Training hatte, einfach mal mitgekommen und habe mit der Trainerin gesprochen. Sie hat mir erzählt, dass sie als Schwimmlehrer viel zu unterbesetzt sind. Daraufhin hat sie mir dann angeboten, das Trainieren der Kinder mal für kurze Zeit auszuprobieren. Seitdem komme ich regelmäßig zum Training.
Mein Hobby nimmt nur einen Tag in der Woche in Anspruch , da es bei meiner Schwimmhalle nur einen festen Tag gibt, an dem alle Abzeichen trainiert werden, doch das variiert je nach Schwimmhalle.
Für mich ist das Besondere an meinem Hobby, dass es kein Hobby ist, das jetzt unbedingt jeder macht. Es macht unnormal viel Spaß, mit den Kindern so lange zu üben, bis sie es an ihr Ziel geschafft haben. Auch die Freude, die man in ihren Augen sieht, wenn sie ihr Abzeichen bekommen, ist so unfassbar schön.

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